Das ist das Besondere am Rauchbrand:

Die Möglichkeiten des Rauchbrennens sind so vielfältig wie ihre Ergebnisse!

Früher und in bestimmten Kulturen heute noch üblich, werden Gefäße zum Beispiel auf dem Boden gestapelt, mit Holz bedeckt und dann das Ganze in Brand gesteckt. Oder die Tonware wird in in Gruben, Kästen oder Fässern schichtweise eingelegt, mit Sägemehl bedeckt und so gebrannt. Wirkung und Einfluss des Feuers spielen eine entscheidende Rolle in den keramischen Ausdrucksmöglichkeiten und der Entwicklung des eigenen Stils. Durch die notwendige Miteinbeziehung der 4 Elemente – Erde, Wasser, Feuer Luft – während der verschiedenen Arbeitsprozesse hat Ton eine ihm innewohnende Einzigartigkeit der Verwandlung, die mich einfach fasziniert.

 

Um die Farbeffekte etwas zu beeinflussen, kann die Tonware mit Salzen benetzt oder aber auch mit verschiedensten Gräsern und anderen Pflanzenteilen bedeckt werden. Der Phantasie und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

 

Die fertigen Scherben werden abschließend mit großer Sorgfalt gereinigt und gewachst, um Wind und Wetter zu trotzen.

 

Begeisterung, Erwartungsfreude und eine gewisse Spannung wegen der Unvorhersehbarkeit der Ergebnisse sind ein wesentliches Element bei dieser Art der Töpferei. Die fertigen Stücke können eben so gut große Freude aber auch große Enttäuschung auslösen, jedoch gerade dieses Überraschungsmoment, diese Komponente der Ungewissheit und des Verzichts auf präzis voraussagbare Ergebnisse, machen für mich den besonderen Reiz dabei aus.

 

Wenngleich die Technik ziemlich einfach und primitiv erscheint, beruht doch der Erfolg auf langjähriger Erfahrung und Beobachtung, auf ausprobieren und dem Akzeptieren von Fehlern um aus ihnen zu lernen.

 

Wichtig: Frost schadet Ihren Keramiken!

 

"Am kleinen Sandriegelhof"

 

Sandriegel 24

 

A-8385

Neuhaus am Klausenbach

 

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